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Europaschule 2017-09-14T16:32:11+00:00

Europaschule

Das Gymnasium Oesede ist im Jahr 2014 für fünf Jahre als „Europaschule in Niedersachsen“ durch das Kultusministerium zertifiziert worden, zuvor trug es seit 1997 den Titel „Europaschule“. Diese Zertifizierung würdigt die besonderen Schwerpunkte, die unsere Schule im Bereich der europäischen Bildung und der Förderung des europäischen Gedankens setzt. Das Gymnasium Oesede hat es sich zum Ziel gesetzt, bei der erneuten Zertifizierung 2019 wiederum als „Europaschule in Niedersachsen“ ausgezeichnet zu werden. Dazu sollen die im Folgenden dargestellten Aspekte weiter gefördert und nach Möglichkeit ausgebaut werden:

Förderung der Mehrsprachigkeit und des Fremdsprachenprofils:

  • erste Fremdsprache ist Englisch
  • zweite Fremdsprache ist entweder Französisch oder Latein
  • zusätzliche fremdsprachliche Angebote: Spanisch ab Klasse 11, Chinesisch (AG)
  • Verleihung des Certilingua-Zertifikats an fremdsprachlich besonders erfolgreiche Abiturienten
  • AG zur „Vorbereitung auf das Cambridge Certificate“
  • AG zur „Vorbereitung auf die Französisch-Sprachprüfung DELF (Diplôme d‘ Etudes en Langue Française auf A1 – B2 Niveau)

Die Schule bietet zur erweiterten Schulung und Förderung kommunikativer Kompetenz bilingualen Sachfachunterricht an: Dabei wird das Fach Erdkunde in englischer Sprache unterrichtet (fakultativ von Klasse 610).

Zusätzlich sind bilinguale Module/Unterrichtseinheiten in der Sekundarstufe I in den Fächern Geschichte und Politik vorgesehen.

Ergänzend wird jeweils ein bilinguales Angebot im Rahmen des Seminarfaches in der Sekundarstufe II gemacht.

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Teilnahme an europäischen Projekten, Aktionen, Wettbewerben, Jugendforen und Planspielen

Das Gymnasium Oesede führt in Verantwortung der Fachgruppen Englisch, Politik und Erdkunde fachübergreifende Projekte und Planspiele zu den Themen Europa und internationale Politik durch, u.a. Teilnahme am Euroscola-Wettbewerb des Europäischen Parlaments oder an dem UN-Simulationsspiel OLMUN, das in englischer Sprache durchgeführt wird und interessierten Schülern ab Jahrgangsstufe 10 offen steht.

Integration europäischer Themen in den Unterricht/Europacurriculum

Das Gymnasium Oesede erstellt bis 2019 ein Europacurriculum, auf dessen Grundlage eine weitere Ausschärfung des Europaprofils der Schule geprüft werden soll.

Entwicklung und Stärkung interkultureller Kompetenzen

Das Gymnasium Oesede unterhält und pflegt partnerschaftliche Beziehungen mit folgenden europäischen Schulen in Form von regelmäßigen Schüleraustauschprogrammen:

  • Collège „Leonard de Vinci“ in Bouffémont , Frankreich, für die Jahrgänge 8 und 9 (in Verantwortung der Fachgruppe Französisch)
  • „Jirasék-Gymnasium“ in Nachod, Tschechische Republik, für Schüler der Jahrgänge 9 und 10. Besondere Grundlage dieses Austausches ist ein Freundschaftsvertrag zwischen dem „Jirasék-Gymnasium“ und dem Gymnasium Oesede, in dem sich beide Partner zur Förderung der Austausche, des Aufenthaltes von Gastschülern sowie zu gemeinsamen Projekten verpflichten.
  • Perspektivische Zielstellungen, die mit dem neu initiierten Austausch nach Polen mit der Oberschule „Zespolem Szkól Rolniczych“ (ZSR) in Smolajny im Rahmen der Partnerschaft der Landkreise Osnabrück und Allenstein in Polen seit 2016 angestrebt werden: Den Schülern sollen die jeweiligen historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten näher gebracht werden. Es sollen friedliche und freundschaftliche Bande in einem zusammenwachsenden Europa geknüpft werden.

Ebenso soll im Rahmen der Durchführung dieses Austauschs in den Schuljahren 2017/18 und 2018/19 geprüft werden, ob die o.g. Ziele im Rahmen der Kooperation mit dieser Schule erreicht werden können.

Beteiligung von Lehrkräften am Erasmus+ Programm der EU

Teilnahme von Lehrkräften an Projekten, in denen durch Fortbildungs­maßnahmen in anderen EU-Programmstaaten die Schulentwicklung gefördert wird (z.B. in den Bereichen Unterrichts oder Steuerungsqualität oder Internationalisierung). Es haben bereits Lehrkräfte des Gymnasiums Oesede an einer Fortbildung in Schottland teilgenommen und ihre didaktischen und methodischen Erfahrungen als Multiplikatoren der Fachgruppe Englisch zur Verfügung gestellt.

Perspektivisch sollen weitere Fachgruppenmitglieder an europäischen Fortbildungen teilnehmen und ihren Lernzuwachs in die Fachgruppenarbeit einbringen. Ferner sollen Möglichkeiten für die Teilnahme der Schule an EU-Projekten geprüft werden.